DayGlo Mourning – Dead Star

Black Doomba Records     VÖ: 12. Februar 2021

DayGlo Mourning aus Atlanta klingen genau so, wie der Bandname verspricht – ein wenig Sludge, viel Doom Metal mit fetten Riffs, etwas Melancholie und auch psychedelisch leuchtende Farben. Der Einstieg und Titeltrack ihres Zweitlings ist dementsprechend hammerheavy, Schlagzeuger Ray Miner hämmert bei Dead Star einen heftigen Rhythmus heraus. Bei Bloodghast kommen die Blues-Wurzeln und die biergetränkten, aber melodischen Vocals von Joe Mills besonders zur Geltung. Bassist Jerimy McNeil übernimmt die Führung bei „The Offering“ und „Faithful Demise“ mit einigen Black Sabbath Reminiszenzen. Für mich ist es nach dem starken Einstieg nur etwas zu dröge und psychedelisch, erst der schön Sludge-sumpfige Doom-Hit „Ashwhore“ kann mich wieder begeistern. Super eingängig und schön fies! Ziemlich gut gelungen ist auch der Rausschmeißer „Witches‘ Ladder“. Gesamturteil – gutes Album und Doom-Fans mit Sicherheit zu empfehlen, auch wenn nicht alle Tracks mein Fall sind.

DayGlo Mourning are:
Ray Miner – Drums
Jerimy McNeil – Bass, Vocals
Joseph Mills – Guitar, Vocals

1. Dead Star
2. The Offering
3. Bloodghast
4. Faithful Demise
5. Ashwhore
6. Witches’ Ladder

 

  • 7/10
    Bewertung / rating - 7/10
7/10

Klaudia Weber

Rücksichts- und gnadenlose Diktatorin, kniet vor mir! Anders gesagt: Chefredakteurin, Übersetzerin, Webseiten- und Anzeigenverwaltung, also "Mädchen für alles" - - - Schwerstens abhängig von Büchern (so ziemlich alles zwischen Herr der Ringe und Quantenphysik) und Musik, besonders von Metal finnischer Prägung. Weiters Malen, Zeichnen, Film, Theater... also könnt ihr mit einer vielseitigen Website rechnen. Mag.phil., zwei in 5 Jahren parallel abgeschlossene Vollstudien (English & American studies, Medienkommunikation) und stolz darauf, denn als Mädel aus einer Arbeiterfamilie in einem erzkonservativ-katholischen Land ging das nur dank Stipendium und etwas später im Leben als andere....