The Devil’s Trade – The Call of the Iron Peak

Label: Seasons of Mist VÖ: 28.8.2020

Iron Peak bezieht sich auf einen mystischen Ort, wo man einst lange verlorenen Frieden, totale Stille und eine Heimat finden konnte. Ein Ort, der für die wahr gewordene ewige Freiheit steht, abgeschnitten von der Gesellschaft und allen irdischen Kämpfen.

Der ungarische Sänger und Liedermacher Dávid Makó alias THE DEVIL’S TRADE ist der Solokünstler hinter einer Reihe dunkler, Doom-mäßiger Folk Songs (aufgenommen mit Unterstützung einiger Gastmusiker). Die Idee dahinter ist, dass Dávid seine Metal-Vergangenheit und seine tief in den Volksliedern seiner unmittelbaren Umgebung verankerten Wurzeln zu verschmelzen. Der Gesamtton dieses Albums ist melancholisch, die Melodien werden von einer einzigartigen Stimme getragen, die dich durch eine Reihe von Emotionen führt, verführerisch, verlockend, furchterregend, flehend und manchmal auch predigend. Zu hören sind Einflüsse der Volksmusik aus den Appalachen, die Erzählungen der ungarischen und siebenbürgischen Traditionen sind kombiniert mit Metal. Die Songs sind durchwegs recht melodisch, gelegentlich seltsam, aber immer noch mit Ohrwurmqualität – das ganze Album hat einen hypnotischen Reiz.

Mein einziger Kritikpunkt wäre die ziemlich gleichbleibende Note bei allen Songs, sodass ich mir doch etwas mehr Abwechslung gewünscht hätte – zwischendurch ein paar schnellere, brutalere Parts oder etwas ganz Langsames. Aber das ist vielleicht eine Frage des Geschmacks. Das Album ist ein einzigartiges Kunstwerk, kein Zweifel.

PS: Im April 2021 soll es auch eine Tournee geben von The Devil’s Trade zusammen mit dem britischen Sänger und Songwriter Darkher und dem schwedischen Neofolk-/Ambient-Künstler Forndom.

Tracklist
1. The Iron Peak
2. Dead Sister
3. III
4. No Arrival
5. Expelling of the Crafty Ape
6. IIIIIIIIIIII
7. Három Árva
8. Eyes in the Fire
9. IIIIII
10. Dreams from the Rot
11. The Call of the Iron Peak
Total playing time: 46:43

www.thedevilstrade.bandcamp.com

Line-up:
Dávid Makó – vocals, guitars, banjo

Studio:  Templom Studio (HU)
Mix/Master:  Márton Szabó
Producer:  Dávid Makó

Guest musicians:
Márton Szabó, Péter Szabó on drums,
Adam Vincze on spoons and jug in ‘The Call Of The Iron Peak’

Rita Szabó, Kornél Szabó on triangulum in Dead Sister

Cover artwork:  Robert Borbas aka Grindesing

  • 9/10
    Bewertung / rating - 9/10
9/10

Klaudia Weber

Rücksichts- und gnadenlose Diktatorin, kniet vor mir! Anders gesagt: Chefredakteurin, Übersetzerin, Webseiten- und Anzeigenverwaltung, also "Mädchen für alles" - - - Schwerstens abhängig von Büchern (so ziemlich alles zwischen Herr der Ringe und Quantenphysik) und Musik, besonders von Metal finnischer Prägung. Weiters Malen, Zeichnen, Film, Theater... also könnt ihr mit einer vielseitigen Website rechnen. Mag.phil., zwei in 5 Jahren parallel abgeschlossene Vollstudien (English & American studies, Medienkommunikation) und stolz darauf, denn als Mädel aus einer Arbeiterfamilie in einem erzkonservativ-katholischen Land ging das nur dank Stipendium und etwas später im Leben als andere....