Stråle – Bourbon Souls

FDA Records bereits erschienen

WOW, so mag ich meinen Alternative Metal: Ein beeindruckender Einstieg mit Strååling – die Finnen rocken gewaltig los, fette Gitarren und eingängige Riffs, dazu die angenehme nicht zu hohe Stimme von Sänger Ålarik. Das Sextett aus Helsinki zeigt gutes Gefühl für Melodien und Harmonien – mir fällt da nicht gleich ein direkter Vergleich ein, was schon mal stark für die Band spricht. Sonata Arctica meets Entwine? Sentenced meets Turbonegro? Sunrise Avenue machen auf Metal? Auf alle Fälle eine gute Mischung aus Hardrock, Rock-Pop und Metal, die schnell ins Ohr und in die Beine geht. Zwischendurch gibt es etwas komplexere, dennoch eingängige Songs, die etwas aus dem Rock’n’Roll Party Schema fallen, wie etwa Parasite. Nur gelegentlich wird mir das Keyboard und das Melodische doch etwas zu dick aufgetragen (No One’s Around Me). Das Album wurde von Jens Bogren und Linus Corneliusson in den Fascination Street Studios in Schweden abgemischt und gemastert, das Artwork stammt von Roberto Toderico (Asphyx, Sinister etc). Was für die Sommerparty, oder die nette Illusion einer solchen allein zu Hause… Auf jeden Fall ein Album, das man sich öfter als nur einmal am Stück anhört.

Tracklist:
01. Strååling
02. Faithless
03. Control
04. Parasite
05. No One’s Around Me
06. Wasted
07. Arnold
08. Where Everything Disappears
09. The King Of Silence

  • 8.5/10
    Bewertung / rating - 8.5/10
8.5/10
Klaudia Weber

Klaudia Weber

Rücksichts- und gnadenlose Diktatorin, kniet vor mir! Anders gesagt: Chefredakteurin, Übersetzerin, Webseiten- und Anzeigenverwaltung, also "Mädchen für alles" - - - Schwerstens abhängig von Büchern (so ziemlich alles zwischen Herr der Ringe und Quantenphysik) und Musik, besonders von Metal finnischer Prägung. Weiters Malen, Zeichnen, Film, Theater... also könnt ihr mit einer vielseitigen Website rechnen. Mag.phil., zwei in 5 Jahren parallel abgeschlossene Vollstudien (English & American studies, Medienkommunikation) und stolz darauf, denn als Mädel aus einer Arbeiterfamilie in einem erzkonservativ-katholischen Land ging das nur dank Stipendium und etwas später im Leben als andere....