Thwart – Once Human

Label:  Distrokid  Spielzeit: 66 Min  VÖ: 14.12.2018

 

Thwart sind eine recht junge Combo aus Berlin, die auf Once Human eine recht eigenwillig musikalische Mischung präsentieren. Grundlage des Sounds ist ein tightes Thrash Brett moderner Prägung. Dazu gesellen sich von Zeit zu Zeit typische Growls. So weit, so normal. Das, was die Musik eigenwillig macht, ist die eher untypische Sängerin. Ihr Klargesang, der manchmal leicht neben der Spur liegt, will so gar nicht zum restlichen Sound passen. Hin und wieder packt die Dame auch ihre Röhre aus und erinnert dann etwas an Liv Lagrell von Liv Sin bzw. Sister Sin. In diesen Momenten klingt die ganze Mischung deutlich homogener.

Die Instrumentalisten leisten sich zwar keine Schnitzer, produzieren aber auch keine Parts, die sich ins Gedächtnis fräsen. „Once Human“ ist unterm Strich dann auch folgerichtig eher halb gar. Lediglich ‚Borders‘ und ‚Violent Self‘ sind halbwegs eigenständig. Der Rest geht an mir vorbei. 

 

www.thwartband.com

  • 5.5/10
    Bewertung / rating - 5.5/10
5.5/10
Timo Pässler

Timo Pässler

timo@stalker-magazine.rocks - Reportagen, Reviews, Fotos - - - Favorisierte Musikrichtungen? - - - Hauptsächlich Speed, Power, Melodic, Symphonic and Thrash Metal, manchmal auch Black und Death Metal - - - Favorisierte Bands? - - - Blind Guardian, Iced Earth, Children of Bodom, Powerwolf, Kreator, Vader, Amon Amarth, Subway to Sally, Avantasia, U.D.O., Accept, Sinbreed und viele mehr! - - - Sonstige Interessen? - - - Musik (hören und spielen), Wing Tsun, Pfadfinder, Whiskey