MetalCrash Festival 2017

Gießen, Germany, 07.10.2017

Am 7. Oktober fand das Metalcrash Festival in der Messe Gießen statt und als kleine Besonderheit waren ausschließlich deutsche Bands, vornehmlich aus dem Süden, im Einsatz.

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Mercury Falling aus Hessen machten am Nachmittag mit einem energiegeladenen Auftritt den Anfang, gefolgt von einem unauffälligen Auftritt der Heilbronner Spitefuel.
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Als nächstes enterte die deutsche Powermetalband Rebellion die Bühne und legte eine überzeugende Werbung nicht nur für Ihr letztes Album „Wyrd bið ful aræd – The History of the Saxons“ hin. Vor allem der harte, kraftvolle Gesang brachte mehrfach in mir den gedanklichen Vergleich mit Sabaton.
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Zu Mystic Prophecy war die Halle dann mit ca. 1.000 Zuschauern gut gefüllt und die Bayern sorgten für das erste echte Highlight, lautstark unterstützt von einer treuen Fangemeinde. Die Band um Sänger Roberto Liapakis, der mit seinem Hut und Bart irgendwie an Lemmy erinnert, überzeugt mit einerseits hartem aber auch eingängigem Metal und angesichts eines hammergeilen „Ravenlord“ und „Metal Brigade“, bei dem das Publikum voll mitging, machte es auch nicht viel aus, dass das abschließende „Paranoid“ soundtechnisch unterging.
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Ab 21 Uhr stand dann Kissin Dynamite auf der Bühne und wie immer lieferten die Schwaben einen überzeugenden Auftritt, mit eingängigen Songs, einer unterhaltsamen Bühnenshow und reichlich Nebeleinsatz und schlichtweg einer Garantie für Unterhaltung und guter Laune.

Nicht zuletzt spielten sie „Living in the Fastlane“, dem Bonustrack der Limited Edition des letzten Albums „Generation Goodbye“, der sich im süddeutschen Raum nicht ganz unberechtigt zum Radioht gemausert hat.

Das Publikum ging voll mit, gefühlt sogar mehr als beim Headliner, aber das kann auch eine Nebenwirkung der Ein-Liter-Bier-Becher, die in durchaus bemerkenswerter Anzahl verkauft wurden, gewesen sein.
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Zu später Stunde beschlossen Primal Fear um Altmeister Mat Sinner den Abend und Ihr Auftritt war dem eines Headliners würdig. Der bestfrisierte Mann des Abends Sänger Ralf Scheeper war gut in Form, und lieferte überzeugend u.a „In metal we trust“, „Rulebreaker“ oder natürlich „Metal forever“.

Zwischendurch gab es sogar ein Schlagzeugsolo und nach drei Zugaben („Running in the dust“, „Rollercoaster“ und „The sky is burning“ ging der Gig unter tosendem Applaus zuende.
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Metalcrash 2017 war ein voller Erfolg, ich hoffe auf eine Fortsetzung in 2018 und kann jedem empfehlen, es mir im nächsten Jahr gleichzutun und sich einen schönen Abend mit guter Musik zu machen.

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photos by Lorkkinnen

 

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Blackabbot

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