Ajattara – Lupaus

Label: Svart Records VÖ: Mai 2017

Lupaus, Versprechen, heißt das neue Album von Ajattara, mit dem sie sich nach sechs Jahren Pause offiziell wieder zurück in der Metalszene melden (bei einigen Festivals gab es ja schon Reuniongigs, wie etwa beim Nummirock letztes Jahr, wir berichteten). Und das Versprechen, wieder starke Songs zu liefern, lösen sie mit diesem Album definitiv ein. Mit „Saatanan sinetti“ geht es ja schon derb und recht flott los – brutal bösartig gerotzte Vocals und Musik gekonnt an der Grenze zwischen Black und (Melodic) Death Metal lavierend. Und das gilt für das gesamte Album, wo sich neben wohldosierten Blast-Beat-Attacken immer wieder Melodien als auch Riffs mit Ohrwurmqualität finden. Dazu kommt noch ein gewisser Headbang-Faktor, der den Track „Ave Satana“ trotz der Blast-Beats beherrscht. Bei den eher gemächlich-groovenden Songs packt Pasi auch gelegentlich seine Clean Vocal-Qualitäten aus (wie seinerzeit bei Amorphis), was jedoch nicht minder bösartig daherkommt. „Suru“ (siehe Video unten) oder der epische Titeltrack könnten sogar als fiese Zwillinge von Amorphis-Songs durchgehen … Finnische Qualitätsarbeit also, und ein gelungenes Comeback.

Ajattara 2017:
Ruoja (Pasi Koskinen) – vocals
Kalmos (Vesa Wahlroos) – guitars, backing vocals
Tohtori Kuolio (Juha Harju)- bass, backing vocals
Raajat (Janne Immonen) – keyboards, backing vocals
Tartunta (Mynni Luukkainen) – guitars
Malakias 6,8 (Rainer Tuomikanto) – drums

Bandwebsite

Klaudia Weber

Klaudia Weber

Rücksichts- und gnadenlose Diktatorin, kniet vor mir!
Anders gesagt: Chefredakteurin, Übersetzerin, Webseiten- und Anzeigenverwaltung, also „Mädchen für alles“ – – –
Schwerstens abhängig von Büchern (so ziemlich alles zwischen Herr der Ringe und Quantenphysik) und Musik, besonders von Metal finnischer Prägung. Weiters Malen, Zeichnen, Film, Theater… also könnt ihr mit einer vielseitigen Website rechnen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.