Tankard – One Foot In The Grave

Label: Nuclear Blast   Spielzeit: 49 Min   VÖ: 2.5.2017

 

Tankard, die zu den Thrash Teutonic 4 zählen und demnach in einem Atemzug mit Kreator, Sodom und Destruction genannt werden, veröffentlichen seit 1986 mit schöner Regelmäßigkeit Studioalben. „One Foot In The Grave“ ist bereits Nummer 17. Eine beachtliche Zahl, insbesondere wenn man bedenkt, dass alle Bandmitglieder nach wie vor geregelten Jobs nachgehen.

Experimente sind in der Vita der Hessen eine Seltenheit und so soll es auch bleiben. „One Foot In The Grave“ ist ein reinrassiges Thrash-Album, wie man es von Tankard erwartet. Das heißt 10x Knüppel aus dem Sack und voll auf die 12. Die Riffs werden mit derart schnell gespielt, dass Feinheiten kaum rauszuhören sind und vieles auch recht ähnlich klingt. Insbesondere die Tatsache, dass der Großteil des Songmaterials für nur eine Gitarre ausgelegt ist, sorgt auf Dauer für Monotonie. Glücklicherweise gibt es aber noch die Refrains, die den Songs ihren Wiedererkennungswert geben. Unterm Strich stehen so einige sehr gute (‚Pay To Pray‘ und ‚Syrian Nightmare‘) und gute Songs (‚Arena Of True Lies‘ und der Titelsong), überwiegend jedoch eher mittelmäßige Songs. Komplettausfälle gibt es zum Glück nicht. Kurzum: Tankard wie immer. Solide, aber nicht überragend.

 

www.tankard.info

 

Timo Pässler

Timo Pässler

timo@stalker-magazine.rocks - Reportagen, Reviews, Fotos - - - Favorisierte Musikrichtungen? - - - Hauptsächlich Speed, Power, Melodic, Symphonic and Thrash Metal, manchmal auch Black und Death Metal - - - Favorisierte Bands? - - - Blind Guardian, Iced Earth, Children of Bodom, Powerwolf, Kreator, Vader, Amon Amarth, Subway to Sally, Avantasia, U.D.O., Accept, Sinbreed und viele mehr! - - - Sonstige Interessen? - - - Musik (hören und spielen), Wing Tsun, Pfadfinder, Whiskey

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.