Guardians Of The Galaxy 2

SPOILERFREI – 136 min, PG 13
Ich bin Groot. ICH bin Groot. Ich … bin Groot… Ich bin GROOT!!! Ich bin –
Okay, vielleicht doch besser, in der Sprache menschlicher Wesen weiter zu machen …

Für alle, die sich in dieses Aufgebot skurriler Charaktere, deren kongeniale DarstellerInnen sowie den grenzgenialen Soundtrack rund um eine abstruse Story mit unzähligen haarsträubenden Gags verliebt haben, ist diese Fortsetzung (Regie  James Gunn) ohnehin ein Muss. Und für alle anderen… gilt dasselbe. Denn im Grunde habe ich schon alle Gründe erwähnt, warum es auf alle Fälle wert ist, sich diesen Blockbuster (und am besten gleich in 3D) reinzuziehen. Von Action und den tollen Effekten abgesehen, lebt diese Weltraumsaga vor allem von der Chemie zwischen den Figuren – da spürt man förmlich, wie viel Spaβ alle Beteiligten da gehabt haben mussten… Und ohne die Leistungen der menschlichen KollegInnen (u.a. Chris Pratt, Zoe Saldana, Dave Bautista, Michael Rooker, Karen Gillan, Pom Klementieff, Kurt Russel) schmälern zu wollen, wieder einmal  schlieβt man die rein computeranimierten Figuren Rocket (dem Bradley Cooper die Stimme leiht) und Groot (gesprochen von Vin Diesel) am meisten ins Herz. Dann der Lacher von Drax, der Dackelblick von Chris Pratt, diverse bemerkenswerte Cameos und Querverweise zu anderen Szenarien im Marvel-Universum – das muss man einfach in XL Format gesehen haben, ehe man sich die DVD besorgt …

Will nicht zuviel von der Story verraten… ich fand bei Starlords Daddy-Issues nur (wieder einmal) diesen typisch-Hollywood-sentimentale-Familie-Kram etwas zu dick aufgetragen. Nur die sarkastische Distanz in Dialogen bewahrte den Film davor, nicht zu sehr ins Schmalztriefende abzurutschen…

Apropos Gags – ein wichtiger Tipp: Den Abspann in voller Länge ansehen, wirklich bis GANZ ZUM SCHLUSS dableiben!

Und noch ein Tipp: Taschentücher nicht vergessen. Als ob ein Song wie Cat Stevens / Yusuf Islams Father and Son nicht schon für sich alleine genommen ans Herz rührt –  im filmischen Kontext kann man sich kaum verkneifen, nicht das eine oder andere Tränchen zu zerdrücken… Kurz, über 2 Stunden beste Unterhaltung – was will man mehr?

Klaudia Weber

Klaudia Weber

Rücksichts- und gnadenlose Diktatorin, kniet vor mir!
Anders gesagt: Chefredakteurin, Übersetzerin, Webseiten- und Anzeigenverwaltung, also „Mädchen für alles“ – – –
Schwerstens abhängig von Büchern (so ziemlich alles zwischen Herr der Ringe und Quantenphysik) und Musik, besonders von Metal finnischer Prägung. Weiters Malen, Zeichnen, Film, Theater… also könnt ihr mit einer vielseitigen Website rechnen.

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