Julian Lehmann: Mother Nature

VÖ: bereits erschienen Label: Eigenverlag

Nur einige Monate nach seinem ersten Album „Witchery“ veröffentlicht Julian Lehmann bereits sein zweites Album, das den Namen „Mother Nature“ trägt. Für das grossartige Cover-Artwork konnte Lehmann erneut den Franzosen Sylvain Lucchina gewinnen, der bereits für Pagan’s Mind und Feared Artworks erstellt hat. Zwölf neue Songs befinden sich auf „Mother Nature“ und wie bereits beim letzten Album, habe ich gleich zu jedem Song einen Videoclip im Kopf, der sich zum Lied abspielt.

Man verzeihe mir, dass ich mich bei rein instrumentalen Sachen etwas schwer tue, sie zu beurteilen. Aber mir scheint, als seien die Songs ein bisschen ausgetüftelter als noch bei „Witchery“ und ich bin mir ganz sicher, dass Julian das Ganze auch hervorragend mit Lyrics zu lösen gewusst hätte. Mir erscheint das Album noch ein bisschen mehr in Richtung Filmmusik zu gehen. Alles klingt stimmig und man kann sich sicher sein, dass das Mastermind selber auch den Film zu seiner Musik vor Augen hat.

Wie bereits beim letzten Werk sind auch hier wieder Gastmusiker mit dabei. Die Violine übernimmt wieder Markus Lehmann, der Vater, und bei „Mother Nature“, dem Titeltrack, gibt Rusty Cooley ein Gitarren-Solo zum Besten. Weitere Gitarren-Soli kommen von Dr. Viossy und Andreas Grob bei „Myths and Legends“ und „Druid’s Grove“ dazu.

Mit „Mother Nature“ ist Julian Lehmann erneut ein sehr gutes Instrumental-Album gelungen, dem sicherlich bald ein weiteres Werk folgen wird, denn diesem jungen Mann mangelt es nicht an Ideen. Auf der Webseite gibt es noch etwas Besonderes zu hören, nämlich den Song „The Pirate Bay“. Nicht auf dem Album vertreten, ist es der erste Song mit Vocals und diese wurden von keiner geringeren als Julians Mutter eingesungen. Davon hätte ich gerne mehr. Eine tolle Leistung und dieser Song zeigt eben auch, wie gut die Songs mit Gesang funktionieren.

Sandy Mahrer

Sandy Mahrer

Fresh Act Redakteurin, Reportagen, Reviews, Fotos - - - Favorisierte Musikrichtungen? - - - Hard Rock, Heavy Metal und Pop-Rock, etc. Weniger Death,Black, Grind Core

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