Nightmare – Dead Sun

Spielzeit: 54 Min  Label: AFM Records  VÖ: 25.11.2016

 

Obwohl die Franzosen Nightmare bereits seit 1979 aktiv sind und in den letzten Jahren einige gut besuchte Touren gespielt haben (u.a. mit Sabaton und Blind Guardian), sind sie bislang komplett an mir vorbeigegangen. Frankreich hat man als Metal-Land halt nicht so auf dem Schirm…

Sollte man aber, wie „Dead Sun“ beweist. Man hört, dass die Band nicht erst seit gestern im Geschäft ist. Die Songs, die alle dem klassischen Heavy Metal zugeordnet werden können, weisen eine Bandbreite von eher melodischem Stoff bis hin zu Blastbeats (‚Inner Sanctum‘) auf. Diese Bandbreite sorgte für eine angenehme Abwechslung. Für noch mehr Abwechslung wäre vielleicht noch eine klassische Ballade wünschenswert gewesen. Einziger Schwachpunkt im Songwriting sind jedoch die Refrains, die viel zu wenig hervorstechen und kaum hängen bleiben.

Der Sound von „Dead Sun“ ist richtig bombastisch (obwohl keine Orchestrierung genutzt wird!) und druckvoll. Trotzdem ist jedes Instrument transparent erkennbar. So muss es sein! In diesem Zusammenhang ist auch die kräftige Reibeisenstimme von Sängerin Maggy Luyten hervorzuheben. Über die volle Albumdauer ist sie allerdings etwas einseitig. Vielleicht wäre gelegentliche (männliche) Backing Vocals eine gute Ergänzung.

 

www.nightmare-metal.com

Timo Pässler

Timo Pässler

timo@stalker-magazine.rocks - Reportagen, Reviews, Fotos - - - Favorisierte Musikrichtungen? - - - Hauptsächlich Speed, Power, Melodic, Symphonic and Thrash Metal, manchmal auch Black und Death Metal - - - Favorisierte Bands? - - - Blind Guardian, Iced Earth, Children of Bodom, Powerwolf, Kreator, Vader, Amon Amarth, Subway to Sally, Avantasia, U.D.O., Accept, Sinbreed und viele mehr! - - - Sonstige Interessen? - - - Musik (hören und spielen), Wing Tsun, Pfadfinder, Whiskey

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