The Hypothesis – Origin

Label: Inverse Records     VÖ Mai 2016

Die aus Kouvola, Finnland, stammende Band hat zwar nicht den Modern Melodic Death Metal neu erfunden, versteht es jedoch, mit den Genre-Elementen und einigen anderen (z.B aus dem Prog-Bereich) zu jonglieren und im 7. Bestandsjahr ein beeindruckendes Debüt abzuliefern. Klar, sind ja auch keine Anfänger, die Mitglieder hatten zuvor bei Naildown, Paradise Lost, Dimebag Beyond Forever, Dead Shape Figure, Codeon etc Erfahrungen gesammelt und mit einigen Szenegrössen die Bühne geteilt.
Daher kommt das Qualitätssiegel nicht überraschend: Richtig guter mitten-in-die-Fresse-Sound, aggressiv und zugleich eingängig trotz dieser bösen Growls, tolle Gitarrenarbeit, das Keyboard wurde nicht zu penetrant eingesetzt, vielschichtig, abwechslungsreich – wer auf die frühen In Flames, Children of Bodom und Konsorten abfährt, wird hiemit Freude haben.
Anspieltips: End of Your Days – ein echter Ohrwurm; Atonement sowie Weak Story wurden mit klarem Gesang angereichert – was sie ruhig öfter hätten machen können – und der komplex-verfrickelt-thrashige Track Eye for an Eye (siehe Videoclip). Nur beim instrumentalen Second Chance wird es mir etwas zu abgedreht. Ansonsten: Hut ab!

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Klaudia Weber

Klaudia Weber

Rücksichts- und gnadenlose Diktatorin, kniet vor mir! Anders gesagt: Chefredakteurin, Übersetzerin, Webseiten- und Anzeigenverwaltung, also "Mädchen für alles" - - - Schwerstens abhängig von Büchern (so ziemlich alles zwischen Herr der Ringe und Quantenphysik) und Musik, besonders von Metal finnischer Prägung. Weiters Malen, Zeichnen, Film, Theater... also könnt ihr mit einer vielseitigen Website rechnen.

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