einarIndra – Sometimes I’m wrong

Beim Stichwort isländische Musik denke ich zunächst einmal an „Heavyrock und allen möglichen Lärm“, wie es DJ Valli Dordingull zu Beginn seiner wöchentlichen Metalshow im staatlichen Radiosender des Landes anzukündigen pflegt, aber schon Sigur Rós in den Neunzigern demonstrierten, dass zwischen all dem Feuer und Eis auch Platz für stillere Töne ist. Einar Indra hat sich den letzteren verschrieben, und zwar ausgesprochen konsequent. Das überwiegend elektronisch gehaltene Sometimes I’m wrong enthält vier Songs und vier Remixe derselben, aber die Variationen in Ton, Tempo und Rhythmus sind so minimal, dass es sich im Grunde um ein und dasselbe Stück handeln könnte. Das einzige, was sich ein wenig abhebt, ist die Frauenstimme in „Your Eyes are burning“, aber das Album als Ganzes ist mir schlicht zu monoton. Ich würde nicht zögern, es als Hintergrundmusik für eine Sommerterrasse oder einen Bioladen zu empfehlen, aber wenn ich persönlich atmosphärische Musik aus Island hören möchten, bleibe ich doch eher bei Dynfari oder Auðn…

Tina Solda

Tina Solda

tina@stalker-magazine.rocks - Reports, Reviews, Fotos - - - Bevorzugte Musikrichtungen: Am liebsten sind mir Bands, die sich nicht durch vordefinierte Kategorien einschränken lassen, aber grob verallgemeinert mag ich melancholischen Death-, unkonventionellen Black-, melodischen Doom-, dramatischen Folk- und und intelligenten Paganmetal. Aber auch gerne alten Progrock und Psychedelia, gute Soundtracks & jede Menge mehr... - - - Lieblingsbands: Skálmöld, Amorphis, Barren Earth, Enslaved, Swallow The Sun, Moonsorrow, Insomnium, Omnium Gatherum, Kingston Wall, Pink Floyd, Sólstafir, Naðra, Dynfari, Borknagar, Primordial, Einherjer, Opeth... - - - Sonstige Interessen: Gitarre, Bücher, Bier, Kino, Natur und Katzen.

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