Der Totenzeichner von Veit Etzold

Diese Review bezieht sich auf das Hörbuch „Der Totenzeichner“ von Veit Etzold.
Verlag: Lübbe | Umfang: Bearbeitete Lesung, 6 CDs mit 420:00 Minuten Spielzeit | Art: Hörbuch | Veröffentlichung: 16.07.2015
Gelesen von Nicole Engeln

Klappentext: Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: »It’s not over, till it’s over«. Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?

Zum (Hör-)Buch: Wenn schon auf den ersten Seiten ein Stück eines Mordopfers mit Speichelspuren gefunden wird, ist dem Leser/Hörer klar, dass Etzold hier nichts für zarte Gemüter geschrieben hat. Wen der Ekelfaktor nicht abschreckt, hat hier einen spannenden Thriller mit gut ausgearbeiteten Charakteren, der auch das Zwischenmenschliche nicht zu kurz kommen lässt. Teilweise verliert sich der Autor in zu vielen Details, die der Fantasie des Lesers/Hörers keinen Spielraum mehr lassen und auch die Anzahl der vorkommenden Morde ist etwas zu hoch und hat nicht immer wirklich mit dem Fall zu tun an dem Clara Vidalis und Mc Death arbeiten.

Fazit: Alles in allem ist Etzold ein ziemlich perverser, ekliger und ungemein spannender Thriller gelungen.

Contributors

Samira Alinto

Samira Alinto

Reportagen, Reviews, Fotos

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.