Children of Bodom – I Worship Chaos

Label: Nuclear Blast    Spielzeit: 45min  VÖ: 02.10.2015

 

Alexi Laiho und Co. haben mit ihrem letzten Album wieder in die alte (Erfolgs-)Spur gefunden, weniger Groove orientiert und dafür wieder mit Melodien gearbeitet. Auf ihrem nunmehr 10. Studioalbum „I Worship Chaos“ setzen sie diesen Weg fort, wenn auch etwas subtiler. Subtil deshalb, weil der Hörer zunächst von einer gewaltigen, fast schon bombastischen Gitarrenwand erschlagen wird. Selten habe ich so mächtige, druckvolle Gitarren auf einem Album gehört! Unter dieser meterdicken Gitarrenschicht lauern aber absolut feine, klassische Melodien, wie man sie von Children of Bodom kennt. Nur sie zu entdecken dauert seine Zeit – vielleicht ein Manko, aber andererseits hält es das Album auch lang spannend. Wer „I Worship Chaos“ also etwas Zeit gibt wird Hochkaräter wie ‚I Hurt‘, ‚Morrigan‘, ‚I Worship Chaos‘ oder ‚Widdershins‘ entdecken und lieben lernen, die alle die typischen Bodom Trademarks aufweisen. Auch das doomige  ‚Prayer For The Afflicted‘, das einen guten Kontrast zu dem sonst flotten Stoff bietet, gefällt. Zwar können nicht alle Songs dieses Niveau halten (‚Horns‘ und ‚All For Nothing‘ sind verzichtbar). Trotzdem ein weiterer guter Schritt in die richtige Richtung.

 

 

www.cobhc.com

Contributors

Timo Pässler

Timo Pässler

timo@stalker-magazine.rocks – Reportagen, Reviews, Fotos – – –
Favorisierte Musikrichtungen? – – –
Hauptsächlich Speed, Power, Melodic, Symphonic and Thrash Metal, manchmal auch Black und Death Metal – – –
Favorisierte Bands? – – –
Blind Guardian, Iced Earth, Children of Bodom, Powerwolf, Kreator, Vader, Amon Amarth, Subway to Sally, Avantasia, U.D.O., Accept, Sinbreed und viele mehr! – – –
Sonstige Interessen? – – –
Musik (hören und spielen), Wing Tsun, Pfadfinder, Whiskey

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