Soilwork – The Ride Majestic

Label: Nuclear Blast    Spielzeit: 50 min    VÖ 28.08.2015

 

Das letzte Soilwork Album “The Living Infinite” war für mich ein großer Reinfall. Statt auf ansprechende Refrains und Melodien sowie abwechslungsreiche Instrumentierung setzten die Schweden zu 100% auf Brutalität, konnten damit aber nicht überzeugen.

Mit großer Skepsis ging ich demnach an „The Ride Majestic“. Auch hier dominieren harte Gitarren und Geschwindigkeit, jedoch bietet das Album deutlich mehr Dynamik als sein Vorgänger. So wird zwischendurch immer wieder kurz das Tempo gedrosselt, oftmals in Verbindung mit geradezu poppigen Vocals. Dies macht „The Ride Majestic“ zwar um einiger abwechslungsreicher als „The Living Infinite“, aber viel besser in Sachen Qualität wird es dadurch nicht. Nach diversen Durchläufen konnten lediglich der Titelsong und das finale, für Soilwork sehr untypische „Father And Son Watching The World Go Down“ voll überzeugen. „Alight in the Aftermath“ (schnell und hart) und „Death In General“ (recht poppig) zeigen gut die Extreme dieses Albums und können auch noch im Großen und Ganzen gefallen. Ansonsten bietet „The Ride Majestic“ keine weiteren Höhepunkte, was von der Ausbeute zwar besser als im Jahr 2013 ist, aber eindeutig hinter den Klassikern der Band zurück bleibt.

Contributors

Timo Pässler

Timo Pässler

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