Claudius: Get out

Finest Noise / Radar, bereits erschienen

Man könnte denken, dass es im Grunde kein Land auf dieser Welt gibt, welches weiter entfernt ist, als Chile. Und vielleicht stimmt das, „rein geographisch“ sozusagen, sogar. Der gebürtige Peruaner CLAUDIUS Rieth hat einen weiten Weg über Hamburg zurück in die Heimat nahe Chile zurückgelegt, wo er heute als Produzent, Studiobetreiber und Musiker arbeitet. Seine Musik auf „Get Out“ ist wohl am besten als Pop mit Singer/Songwriter-Seele zu bezeichnen. Das „Music-Newsletter“-Magazin beschreibt sein Oeuvre als „eine Symbiose aus intelligenten Song-Arrangements und moderner Produktionstechnik“. Auch gut. Aber letztlich liegt doch eh mal wieder alles in den Augen des Betrachters – respektive seinen Ohren.

Die CD ist auf jeden Fall abwechslungsreich, wenn auch nicht unbedingt das richtige für meine Ohren. Wer poppige, eingängige Arrangements mit leichtem Elektronik Einschlag mag, der sollte es mal mit Claudius versuchen. Langweilig wird das Album musikalisch auf jeden Fall nicht und die Texte kann man sich auch gut anhören. Mir persönlich gefallen das ohrwurmige „Foot“, das schnellere „Chocolate“ (woran erinnert mich das bloß?) und das ruhigere „Am I so stupid“ sehr gut, aber leider gibt es auch ein paar Stücke, mit denen ich so gar nichts anfangen kann, daher nur eine durchschnittliche Bewertung.

Trackliste:

  1. See you
  2. Get out of here
  3. Foot
  4. Going down
  5. Chocolate
  6. Please take
  7. Close
  8. Fine time
  9. Stay
  10. Am I so stupid
  11. No way to see

Stefanie Oepen

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